Dieser Blog hat es sich zur Aufgabe gemacht, Motorradunfälle zu dokumentieren. Dies geschieht vor allem zur Abschreckung. Zur Abschreckung für alle Autofahrer, die sich hierher verirren und eventuell etwas nachdenklich werden und dies auch dann im Straßenverkehr umsetzen können, aber auch für Motorradfahrer, noch achtsamer zu fahren und immer wieder die eigene Risikobereitschaft zu überprüfen. Wir wollen hier niemandem Angst machen, nur alle etwas zum Nachdenken anregen. Unfälle mit Motorrädern gehen nun einmal oft mit schweren Verletzungen einher, oft enden sie tödlich. Für alle, die hier ein paar mehr Fakten brauchen, gibt es die Rubrik Statistik, mit einigen Unfallstatistik Daten der letzten Jahre.
Resümee vom 25.07.2011. Nach nun fast 2 Jahren habe ich festgestellt, dass ich ziemlich viel Feedback erhalten habe, meistens eher positiv. Vor allem aktive Motorradfahrer habe mir mitgeteilt, dass sie öfters auf der Seite vorbei schauen, um sich immer wieder vor Augen zu halten, wie schnell etwas passieren kann. Die wenigsten, die mir eine Rückmeldung gegeben haben, empfinden diesen Blog als “Spaßbremse”. Aber natürlich gibt es auch kritische Stimmen. Einige bemängelten, dass zu oft zu schnell von Raserei die Rede ist. Leider beziehe ich mich meistens auf Pressemeldungen der Polizei. Ich kann selbst nicht nachvollziehen, inwieweit die Polizei zu schnell von “nicht angepasster Geschwindigkeit” schreibt. Ich habe aber versucht, die Meldungen auch in dahingehend neutraler zu gestalten, schließlich möchte ich hier keine Gutachten erstellen.
Letztlich muss ich feststellen, dass beim Schreiben der vielen Berichte immer wieder die gleichen Muster auftauchen. Die Häufigsten – Motorradfahrer werden übersehen oder geraten aus welchen Gründen auch immer von ihrer Fahrbahn ab und auch wenn ich am Anfang gedacht hatte, ich könnte durch diesen Blog meine Angst verarbeiten, so richtig gelingen mag es mir nicht.
So hoffe ich einfach, dass ich jedes Jahr ein paar Berichte weniger schreiben muss und dass der ein oder andere durch diesen Blog vorsichtiger und aufmerksamer fährt, ob nun Motorradfahrer, Pkw- oder Lkw-Fahrer.
Wir haben die Seite am 25.07.2011 re-designed. Ich hoffe die Seite wirkt jetzt nicht mehr ganz so düster.
Benutzer, die diesen Beitrag fanden, suchten nach:
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Am 09. August 2009 geschah ein weiterer tödlicher Motorradunfall auf der A 59, Ausfahrt Marxloh.
Link: http://www.derwesten.de/nachrichten/im-westen/2009/8/10/news-128658513/detail.html
Danke für den Hinweis
Ja das ist richtig! Ich bin auch ein großer Motorradfan, aber nicht mehr! Ich habe kein Motorrad mehr …ich bin nur ein Fan! Vielen Dank für den guten Beitrag!
Ich fahre leidenschaftlich gern meine R6. Es ist nicht irgendein Hobby für mich, es ist Erfüllung. Gerade darum hoffe ich, dass ich niemals auf diesen Seiten auftauche. Darum finde ich dieses Projekt hier super! Auch wenn es etwas makaber erscheinen mag, Tote zu sammeln wie Briefmarken, man kann doch aus fast jedem Unfall etwas lernen. Denn mag auch die *juristische* Schuld nicht immer beim Motorradfahrer liegen, *verhindern* kann er den Unfall vermutlich fast immer. Ein paar Regeln, die ich mir gebe: Fahre nie schneller, als du gucken kannst. Erwarte von keinem Autofahrer, dass er dich sieht (einbiegend, überholend, ausscherend aus überholter Kolonne…). Lass dich niemals hetzen oder mitreißen. Gewöhne dich an dein Motorrad. Fahre nur ausgeschlafen und fit. Baue in jede Tour Vollbremsübungen ein (von 100 auf 0 in 40 m). Übe es auch unter verschärften Bedingungen (Nässe, Kurven). Überhole nur, wenn es einen Fluchtweg gibt (insbesondere zwischen zwei LKW kann es eng werden). Und wenn doch ein Aufprall bevorsteht, steh auf und springe ab (das kann man nur immer wieder gedanklich durchspielen). Und sei dankbar für jeden Tag, den du gesund erlebst.
Danke für diesen Kommentar !!!
sehe ich auch so! man kann vorsichtig sein und trotzdem ab und an mal am hahn drehen!!! dieser blog hier macht mir das jedes mal wieder auf`s neue deutlich.
und … so richtig die gummis wegradieren kann man eh am schönsten auf der rennstrecke.
Grüße bei der Gelegenheit an den Lausitzring
Hallo ,
) . Neben der Erfahrung die man bei jedem Ritt sammelt…nutze ich diese informative Seite..denn wenn man zwischen den Zeilen liest was da genau geschehen ist..speichert sich eine solche Situation in unserem genialen menschlichen Gehirn ab..und bei Bedarf klingeln manchmal die Alarmklocken weil man sich an eine gelesene Situation erinnert..man lernt nie aus.Diese Seie ist für mich sehr hilfreich und ich empfehle sie auch immer gerne weiter.
ich fahre auch leidenschaftlich gerne meine SC57
Gruss
Thomas S.
Glaube bei allen Unfällen die ich hier durchgelesen habe sind männliche Fahrer ist das richtig? hängt das damit zusammen dass es mher männliche Motorradfahrer gibt oder hat das andere Gründe?
Gruss
Also, es gibt hier auch Berichte mit Motorradfahrerinnen. Da hier aber auch nur ein Bruchteil der Unfälle dokumentiert wird, würde ich die Auswahl nicht als repräsentativ betrachten. So weit ich das beurteilen kann, fahren schon weniger Frauen Motorrad, der prozentuale Anteil der Verunglückten hält sich aber die Waage. Zumal Motorradfahrer/innne oft ja auch nicht die Unfallverursacher sind.
War heute wieder mal in der Fränkischen Schweiz unterwegs,und kam zu einen Unfall mit einem Motorradfahrer, und Pkw. Der Pkw-fahrer wollte links abbiegen, und übersah halt wie immer den Motorradfahrer. Ob sie es überlebt haben weiß ich nicht, wollte ich auch nicht wissen. Was ich damit schreiben will? Ist doch egal, wie man fährt, wenn ein Autofahrer ein Motorrad übersieht, kann man meistens nicht mehr viel machen, und es kann jeden erwischen, also mache ich mir keine Gedanken, und genieße das fahren, solange es geht, und dreh auch mal richtig am Hahn. Und wenn ich zu Hause bin, hatte ich wieder mal Glück, so einfach ist das. Wenn ich Angst habe beim losfahren es könnte mich ja ein Auto abschießen, dann kann ich gleich daheim bleiben, und brauche nicht mehr zu fahren, also was soll das Gesülze. Wenn`s passiert, dann passiert`s halt.
Gruß
Eine gute Seite, und wenn es hilft, auch nur einem Motorradfahrer das Leben zu retten, weil er/ sie bewusster fährt, hat sie schon viel geleistet. Auch wenn ich es bedaure und den Umstand hasse, dass ich auf die Seite aufmerksam wurde, weil mein Cousin gestern verunglückt ist und ich einen Bericht über den Unfall hier gefunden habe. An alle Motorradfahrer/innen: Passt auf euch auf!!!!
Also erst mal Kompliment an den Seitengründer! Ich habe teilweise stundenlang Motorradunfälle analysiert und versucht ein Muster dahinter zu entdecken. Bin natürlich wie erwartet dazu gekommen, dass Linksabbieger, Feldwegkreuzungen, gefährliche Überholmanöver usw… mit Vorsicht beachtet werden sollten.
Aber: Auch wenn die landläufigen Statistiken was anderes sagen(da geschönt!).
Besondere Vorsicht bei Rentnern! Frauen! und übermütigen Fahranfängern.
Wenn man die gefahrenen Kilometer im Jahr und prozentualer Anteil im Straßenverkehr berücksichtigt, dann verursachen Rentner (<5 km/Tag zum Supermarkt, schlechte Sinne, Schulterblick oft nicht möglich) und Frauen(fahren kaum Km, geringerer prozentualer Anteil im Verkehr, bei Unfall Ehemann meist Halter) immens mehr Unfälle als Männer von 25-65! Fahranfänger kommen bei korrekter Unfallstatistik übrigens besser weg.
Da: Viele Kilometer auf unbekannten Strecken, hoher prozentualer Anteil im Verkehr.
Trotzdem Vorsicht, vor allem vor tiefer, breiter, härter 3er, GTI Fraktion.
Die TÜV-Lobby hört das nicht gern: Technische Defekte am Fahrzeug nur <1% Unfallursache
Zum eigenen Fahren: Immer für andere mitdenken. NIEMALS auf eigene Vorfahrt vertrauen und andere für taub und blind halten! Und natürlich seine Maschine nicht über das eigene Können hinaus bewegen. Rantasten, langsam! PS der Maschine nicht so bedeutend, rechte Hand reguliert derzeitige PS! 34 PS können sogar tödlicher sein, wenn z.B. auf biegen und brechen überholt wird. Jede Jahreszeit hat Tücken (Rollsplitt, Laub, Glätte etc).
@bilderberg: Wer Motorrad fährt weiß, dass Frauen immer noch die große Ausnahme sind.
Doch leider neigen sie in Gefahrensituationen zum verkrampfen und können Entfernungen und Geschwindigkeiten (Evolution) schlechter einschätzen, dafür fahren sie aber meist gesitteter, da großen Respekt selbst vor "kleinen" Maschinen.
So das war jetzt ein kleiner Roman, aber es ist Wichtig die lauernden Gefahren zu kennen, denn natürlich sieht ein 90 Jähriger konzentrationsschwacher Schlapphut Opa vor lauter grauem/ grünem Star fast nichts mehr, aber Autos erkennt er noch grade so… X-( und dessen sollte man sich bewusst sein. In ¾ der Motorradunfälle in D. ist der Dosentreiber schuld.
Meine Infos stammen aus Unfallstatistiken(UNI-Statistik )und der eigenen Motorraderfahrung (über 10.000km/Jahr). Und natürlich gibt es viele vorbildlich Auto fahrende Rentner und Frauen. Gott segne sie! :-p
Montag 15.Aug.2011
Ich bin keine Motorradfahrerin, fahre einen Doodge ram und habe deshalb eine wirklich gute Übersicht. Gestern fuhr ich auf der B4 Nordhausen. Eine Gruppe Motorradfahrer, überholten vor uns PKw`s an einer Kuppe. Mein Freund und ich unterhielten uns noch wie gefährlich das ist. Der letzte Fahrer in der Gruppe fuhr etwas sinniger. Man muss dazu sagen, die Fahrbahn war auch noch nass vom Regen. Auf der Kuppe, die Pkw`s bremsten ab. Da sahen wir den Motorradfahrer im Graben schwerverletzt liegen. Vielleicht sollten Motorradfahrer eine spezielle Schulung für Unfälle bekommen. Der Schock war natürlich gross. Das erste Gebot ist die Unfallstelle abzusichern. Ich bin aussgestiegen und wollte helfen, man hat aber eher das Gefühl das, daß nicht erwünscht ist. Wir sicherten die Unfallstelle und brachten einen Verbandskasten, sowie eine Decke für den Verletzten, dem es gar nicht gut ging. Es wurde meiner Meinung nach alles falsch gemacht, was man nur falsch machen kann. Dem Verletzten wurde der Helm abgenommen , und bewegt. Eine Frau rannte zu ihm hin und schrie nur hysterisch. Hoffentlich geht es dem Fahrer gut, wir wünschen viel Glück im Unglück.
Ich wünsche mir, diesen Fahrer hier nicht zu finden.
An alle liebe Grüsse
Also das mit dem Helm nicht abnehmen, ist nicht mehr 100% up to date. Hier mal ein Link Erste Hilfe bei Motorradunfällen
Die Seite ist wirklich gut. Danke
@ Toni Montana
Dich möchte man doch kurz mal ins Klo stecken und ordentlich spülen! Frauen sind häufig schlechte Autofahrerinnen, da gebe ich dir recht. Die Motorradfahrerinnen, die ich kenne, jedoch (mich eingeschlossen) fahren häufig wesentlich vorausschauender als meine männlichen Bikerfreunde und behalten in fiesen Situationen, den kühleren Kopf. Das ist Evolution, du Nase! Frauen sind evolutionär darauf ausgerichtet in Notsituationen klar zu denken, und die Kinder zu retten! Mann macht das Gleiche, nur eben mit Flucht nach vorne, Hormoncocktail und Keule auf des Gegners Mütze. Himmel, die Weiber, die du beschreibst sind doch nur Opfer Ihres Umfeldes, das ihnen einredet, sie könnten es nicht. Selbstzweifel führt nicht unbedingt zu einer unpanischen Fahrweise! Halte dich daher gefälligst in deinen Pauschalurteilen zurück und grüß uns dein hysterisches, dümmliches Frauchen zuhause
@Jana
Wenn du schreibst, dass Frauen häufiger schlechte Autofahrerinnen sind, pauschalisierst du genauso wie “Tony Montana”, nur tust du es mit einem wesentlich aggressiveren Tonfall. Bitte hier sachlich bleiben und keine persönlichen Nettigkeiten austeilen !!!
Hallo Jana. Ich finde es bemerkenswert wie du es schaffst, in einer so “fiesen Situation”, persönlich zu werden und mein „hysterisches, dümmliches Frauchen zu Hause“ mit einzubeziehen. Damit hast du schon mal einen “kühlen Kopf” bewiesen. Den ich ja jetzt sowieso habe, nachdem du selbigen ins “Klo gesteckt und ordentlich gespült” hast. Nun zu deinen “sachlich” formulierten Thesen: Ich weiß nicht ob du meinen Beitrag gelesen hast, aber dass Frauen weniger aggressiv Motorradfahren, habe ich auch festgestellt. Der Respekt vor dem Grenzbereich und Tempolimits ist ausgeprägter. Vorausschauende Fahrweise ist damit nicht immer gleichzusetzen. Du wirst sicherlich verstehen, dass z.B. ein Rennfahrer mit 300 Sachen vorausschauender fahren kann, als ein Kind mit einem Tretroller. Der Rennfahrer fährt aggressiver und schneller, hat jedoch höher ausgeprägte Fähigkeiten als das Kind mit dem Tretroller. Ist jedoch trotzdem einer höheren Unfallgefahr ausgesetzt. Dies ist nur ein im übertragenen Sinne gemeintes Beispiel, aber ein treffendes. Wer im Grenzbereich fährt, ist einer höheren Unfallgefahr ausgesetzt, da gebe ich dir Recht.
-Nette Neuinterpretation der anthropologischen Evolutionstheorie: „Das ist Evolution, du Nase! Frauen sind evolutionär darauf ausgerichtet in Notsituationen klar zu denken, und die Kinder zu retten! Mann macht das Gleiche, nur eben mit Flucht nach vorne, Hormoncocktail und Keule auf des Gegners Mütze“ (@JANA).
Also sind Frauen Die, die in Notsituationen den kühleren Kopf bewahren, einen Säbelzahntiger bekämpfen und die Kinder retten, während Männer in der Ecke hocken und hysterisch schreien?
Auf welche mir unbekannte Theorie beziehst du dich da? Also sind Männer seit es unsere Vorfahren gibt, stärker (mehr Muskeln), ausdauernder (größeres Herz, Lunge usw.), schneller, mutiger (Testosteron unterdrückt Angst, macht aggressiver, aber auch fair) und größer, damit sie von ihren Frauen beschützt werden konnten? Wohl eher nicht! In Notsituationen waren schon immer Männer zuständig, erst recht wenn es ums Nachwuchs beschützen ging.
Quelle: Da ich die aktuellen Evolutionstheorien 2010 in der Abiturprüfung hatte, bin ich da noch recht bewandert.
Zu deiner Aussage, dass “ Frauen eingeredet würde sie könnten es nicht“. Da bin ich ganz anderer Meinung. Es herrscht heute in der BRD eine politisch Korrekte, aggressive ungerechte Genderpolitik,
die Frauen und Mädchen durch Quoten und Förderungen mehr als genügend unterstützt und mediale Botschaften a la, es gibt keine genetisch begründeten Unterschiede zwischen den Geschlechtern, jeglichen wissenschaftlichen Erkenntnissen trotzt. Sowohl Männer als auch Frauen haben ihre Stärken und Schwächen.
Zu dem kühlen Kopf bewahren aus dem echten Leben. Lese den Beitrag deiner Vorrednerin durch. „Eine Frau rannte zu dem verletzten Motorradfahrer und schrie nur hysterisch.“ Das kenne ich gut.
Eine Frau nahm letztens einem jungen Rollerfahrer die Vorfahrt, ihre“ kühle“ Reaktion bestand darin ihn hysterisch anzuschreien. Der ca. 18 jährige Rollerfahrer, der vorher von ihr auf die Hörner genommen wurde, redete mit gebrochenem Arm beruhigend auf sie ein. Ein Beispiel, nicht auf alle Frauen übertragbar, aber ich kann mich nicht an hysterisch schreiende Männer erinnern. Als Fallschirmjäger gab es, aber so einige Ausnahmesituationen. Natürlich gibt es auch hysterische Männer, aber keine Regel ohne Ausnahme. Aber mit meinen 27 Jahren werde ich auf der Uni sicherlich noch einiges dazulernen.
Ist dir auch schon einmal aufgefallen, dass Frauen immer am gemeinsten zu Frauen sind?
Meine Freundin (Abitur und Selbstständig) hat sich über deine Beleidigung amüsiert und vermutet, dass ich bei dir einen wunden Punkt getroffen habe. Den Respekt wahren und sachlich bleiben ist immer gut.
Sorry für meine zweite Romanauflage Wildfrosch, kommt nicht wieder vor