Am Montag, den 26. April 2010 wurde auf der Autobahn A3 nahe der Anschlussstelle Lohmar ein Motorradfahrer bei einem Verkehrsunfall lebensgefährlich verletzt. Der Kradfahrer befuhr die A3 in Richtung Frankfurt gegen 14.20 Uhr mit seiner Honda bei dichtem Verkehrsaufkommen. Nach Zeugenaussagen war der Motorradfahrer zunächst auf der äußersten rechten Spurt unterwegs, als er zum Überholen plötzlich ausscherte. Dort prallte die Maschine offenbar ungebremst auf der Heck eines KFZ-Anhängers eine VW-Transporters. Während der Fahrer des Transporters unverletzt blieb, wurde der Kradfahrer lebensgefährlich verletzt. Der eingesetzte Notarzt ließ den Verletzter mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik fliegen. Das Motorrad wurde beim Aufpral total zerstörrt. Über die Identität des Kradfahrers ist bislang nichts bekannt, da er keine Papiere bei sich hatte und er auch nicht in der Lage war Fragen zu beantworten. Da weder die Identität des Fahrers bekannt ist, noch ob er eine gültige Fahrerlaubnis besitzt und auch der Unfallhergang unklar ist, kann nicht ausgeschlossen werden, dass er unter Drogen stand und es wurde eine Blutprobe angeordnet. Obwohl der Verkehr in Lohmar-Nord abgeleitet sowie auf dem zweiten Überholstreifen am Unfallort vorbeigeleitet wurde, entstand ein Rückstau von bis zu 13 Kilometern Länge. Erst gegen 17.30 wurde die Fahrbahn wieder komplett frei gegeben.
Zusammenfassung
Datum: 26.04.2010
Ort: Autobahn A3 bei Lohmar Richtung Frankfurt
Folgen: 1 lebensgefährlich Verletzter
Sachschaden: unbekannt
Quelle: Polizei Köln
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